Herausforderung Babyschlaf: ein waches Kind und super müde Eltern?

Der Babyschlaf, die natürlichen Fakten und besten Tipps für den geregelten Schlafrhythmus

Dieser Magazin Beitrag möchte dir, liebe Mama & lieber Papa, ein paar grundlegende Informationen über den Babyschlaf sowie optimalen Schlafrhythmus der ersten Monaten zusammenfassen. Und bitte nie vergessen, auch beim Schlafen ist jedes Babys individuell und so dauert es immer unterschiedlich lange, bis Babys einen Tag-Nacht-Rhythmus entwickelt haben.

veröffentlicht von famzy in Zusammenarbeit mit Florian Fries

Es gibt wohl kaum ein Thema das Eltern so sehr beschäftigt, wie der neue Schlafrhytmus mit Kind. Wie unruhig werden die Nächte? Wie viel Zeit zur nächtlichen Erholung bleibt uns Eltern wirklich? Wie groß werden die Auswirkungen eines „grausamen 🙄“ Schlafentzugs durch das kleine Weltwunder? Wird man wirklich zum Eltern-Zombie, der nur noch mit viel Kaffee durch den Tag wandern kann?

Das selbstständige Einschlafen des Babys und das (damit häufig erwartete) Durchschlafen werden in vielen Familien als ein entscheidender Entwicklungsschritt, oft der größte Meilenstein vor oder nach dem Laufen, betrachtet. Der Babyschlaf wird mit Erziehung gleichgesetzt und dementsprechend kritisch wird das gemeinsame Schlafen im Elternbett gesehen.

Der optimale Schlafrhythmus für dein Baby

Wie gerade bereits erwähnt, ist es sehr individuell wie viel Schlaf dein Baby braucht. Diese Regel gilt bereits ab der Geburt. Manche Neugeborenen schlafen pro Tag zwischen 14 und 18 Stunden, andere hingegen 20 Stunden und die ganz “wachen Weltwunder” unter uns “nur” 12 Stunden. Diese Varianz steigt nach der Neugeborenenperiode sogar noch an: Nach vier Wochen schlafen manche Säuglinge fast doppelt so lang wie manche ihrer Altersgenossen. Erst ab dem sechsten Lebensmonat werden die Schlaf-Unterschiede zwischen den einzelnen Kleinkindern geringer.

Um dir dennoch ein erstes Gefühl für den Schlaf deines Babys zu geben, haben wir für dich in der nachfolgenden Infografik die durchschnittlichen Empfehlungen zu den jeweiligen Lebensabschnitten deines Kleinkindes zusammengefasst.

Downloade hier die Infografik: So viel Schlaf braucht dein Kind pro Tag

Diese Infografik soll dir dabei helfen, das Einschlafen sowie Durchschlafen deines Babys besser zu verstehen.

Falls du Fragen oder Anregungen zu unserer Infografik „So viel Schlaf braucht dein Kind pro Tag“ hast, dann freuen wir uns über deine Rückmeldung an hello@famzy.de oder schreibe uns hier in den Kommentaren.

Infografik: So viel Schlaf braucht dein Kind pro Tag

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Ist das „Durchschlafen“ ein erster großer Entwicklungsschritt für den optimalen Babyschlaf?

Der Schlafbedarf deines Kindes wird je nach Alter in unterschiedlich langen Mengen “verarbeitet“. Im Mutterleib ist der Babyschlaf gleichmäßig über 24 Stunden (ohne Rücksicht auf Tag und Nacht) verteilt. Und auch in den ersten Wochen deines Neugeborenen gibt es unsere Tag- und Nacht-Rhythmen nicht. Dein Baby wird seine fünf bis acht Schlafphasen für uns Eltern recht chaotisch über 24 Stunden verteilen. Nach etwa drei bis vier Monaten stellt sich jedoch auch beim Kleinkind der individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus ein. Dein Kind wird jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach in drei “Phasen“ schlafen. Typischerweise sind diese jeden Tag um etwa die gleiche Uhrzeit. Aber auch hier gilt wieder die Regel: Ab wann sich Babys die Nacht als bevorzugten langen Schlaf-Zeitraum wählen, ist extrem individuell. Einige Säuglinge machen dies bereits im ersten Monat, der Großteil der Säuglinge wird jedoch bis zum dritten Monat benötigen.

Die Umstellung auf 3 Schlafphasen bedeutet jedoch nicht, dass dein Baby ab diesem Zeitpunkt auch wirklich durchschlafen wird. Würdest du den Säuglingsschlaf aufzeichnen, wäre höchstwahrscheinlich festzustellen, dass dein kleines Weltwunder im Schnitt ca. zwei bis dreimal wach war. Übrigens: mit ca. neun Monaten wachen die Kleinen sogar fünfmal pro Nacht auf. Und mit ca einem Jahr sind sie dann wieder dort, wo sie mit drei Monaten waren: bei zwei bis drei Mal aufwachen in der längsten Schlafphase (wahrscheinlich in der Nacht). 

Schlafstörungen sind heute schon bei Säuglingen und Kleinkindern häufige Diagnosen, doch muss das sein?

Das häufige Aufwachen scheint aus evolutionärer Sicht zum Babyschlaf einfach dazuzugehören. Daher definiert die Schlafforschung das “Durchschlafen” auch ganz anders als wir Eltern: denn Durchschlafen ist in ihrer Definition nicht die Annahme, dass dein Kind die ganze Nacht ohne Unterbrechung schläft. Aus Sicht der Experten schläft dein Säugling vielmehr dann durch, wenn er nachts 6 bis 8 Stunden lang ruhig ist und es ihm dabei gelingt nach den kurzen Wachphasen auch wieder von alleine in den Schlaf zu finden.

Doch was ist der Sinn des leichten und unruhigen Babyschlafs?

Auf den ersten Blick macht der ständig unterbrochene Schlaf des Säuglings keinen Sinn, auch wir Mamas könnten einen erholsamen Schlaf ganz gut gebrauchen, um all die täglichen Herausforderungen zu verarbeiten, die das neue Familienleben so mit sich bringt.

Aus Sicht der evolutionären Verhaltensbiologie ergibt sich hierbei jedoch eine schnelle Erklärung: kein Lebewesen wird unreifer geboren als das Menschenkind! Der im Vergleich zu anderen Säugetieren ungeheuer große Menschenkopf des Säuglings passt nun einmal nur in einer Miniausgabe durch den engen Geburtskanal der Mutter. Die biologische Arbeit am Gehirn muss beim Mensch also auf die Zeit nach der Geburt verschoben werden. Und so wächst das Gehirn in den ersten drei Lebensjahren deines Kindes unglaublich rasant auf die zwei- bis dreifache Größe an!

Doch dieser Wachstum muss mit Energie versorgt werden. Daher darf dein Kind keine Gelegenheit verpassen, um sich mit neuer Energie zu versorgen, auch wenn dies zur Nachtruhe sein mag.  Der leichte Schlaf des Babys ermöglicht daher das Trinken an Brust oder Flasche.

Wann schlafen Kinder die Nacht durch?

In vielen Ratgebern lesen wir immer die ein und dieselbe frohe Botschaft: Säuglinge erlernten so etwa in der Mitte des ersten Lebenshalbjahres „durchzuschlafen“. Daher steckt der Gedanke, dass mit etwa sechs Monaten der Stoffwechsel deines Babys stabil ist und keine nächtlichen Versorgungen mehr notwendig sind. Denn der Blutzucker wird in der Regel beim Säugling nun nicht mehr absinken, sodass dein Kind auch ohne regelmäßige Kalorienzufuhr im grünen Bereich ist.

Es bleibt jedoch zu beachten, dass auch bei voll gestillten Säuglingen nach 6 Monaten die Häufigkeit des nächtlichen Aufwachens praktisch nicht abnimmt, obwohl der Blutzucker zwischen den Mahlzeiten immer weniger fluktuiert. Die moderne Schlafforschung zeigt außerdem, der Schlaf festigt sich so wirklich erst mit etwa drei bis vier Jahren, also in dem Zeitraum, wenn auch das Hirnwachstum sich deutlich verlangsamen wird. 

Wie du dein Baby beim Schlafen unterstützen kannst

In den ersten Monaten ist es also wichtig, sich möglichst ganz an den Rhythmus des Babys anzupassen: Wir Eltern sollten versuchen selbst an ein wenig Erholung zu kommen, wenn das Baby seine Schlafphase hat. Doch das klingt sicherlich einfacher als es in der Wirklichkeit sind wird. Das  Geheimrezept lautet: dran bleiben und es immer wieder zu versuchen. 

Um dein Baby außerdem ungezwungen zu unterstützen einen beständigen Schlaf-Wach-Rhythmus zu entwickeln, helfen Routinen zu denselben Zeiten. Ein geregelter Tagesablauf mit Essenszeiten, Einschlafzeiten, Spazierengehen und andere Aktivitäten helfen deinem Baby einen Rhythmus zu erlernen. Nach einem aktiven Tag fällt das Einschlafen leichter. Stille dein Baby vor dem Schlafen nochmal ausgiebig oder kuschel mit ihm. Lege dich zu deinem Kind, wenn es Mühe hat, in den Schlaf zu finden. 

Können Schlaflernprogramme helfen?

Der Wunsch nach Hilfe zum Ein- und Durchschlafen ist verständlich. Viele Eltern setzen dabei auf Unterstützung durch Schlaflernprogramme. Doch Vorsicht: Wende auf keinen Fall Methoden an, die deinem Kind nachhaltig schaden. Denn Schlaflernprogramme können tief in die seelische Entwicklung deines Kindes eingreifen und Spuren hinterlassen. Lasse dein Baby nie unbegleitet schreien, auch wenn dir das manche Lektüren oder vermeintliche Experten raten wollen. Ein „Gute Nacht“ sagen, den Raum verlassen und erst nach einer bestimmten Zeitspanne zurückkehren ist eine äußerst bedrohliche Situation für dein Baby! Wir raten ganz dringend, lass die Finger davon.

Viele Eltern auf famzy berichten hingegen von super Einschlaf-Erfahrungen mit dem Schlafexperten und mehrfachen Vater Florian Fries

Sein neuartiges Baby-Einschlafprogramm, dass sich ganz auf die natürlichen Bedürfnisse des Kindes ausrichtet, ist eine tolle Möglichkeit zur Schlafförderung. Florian Fries schafft eine tolle sowie beruhigende Atmosphäre für dein Baby durch den Zauber der Klänge, die der Einschlaf-Sequenz von Säuglingen und Kleinkindern entsprechen.

Häufig sind Kinder vor dem Einschlafen zu vielen oder den falschen Reizen ausgesetzt. In unserer Welt sind vor allem Babys mit der Verarbeitung der vielen Sinneseindrücke des Tages am Abend noch völlig überfordert. Kommen dann noch mehr fordernde Reize dazu, können die Kinder abends nicht abschalten und nehmen die mentale Unruhe mit in die Nacht hinein.

Florian Fries, mehrfacher Vater, der das "Baby-Einschlaf-Wunder" nach mehrjähriger Forschung zum Thema Babyschlaf entwickelt hat

Die sanften Klänge des „Baby-Einschlaf-Wunders“ beeinflussen die Gefühlswelt der Babys positiv und sind eine sanfte Methode, Babys und Kleinkinder auf natürliche Weise beim Ein- und Durchschlafen zu unterstützen. Innerhalb weniger Tage lässt sich diese Musik als festes Ritual etablieren. In einer Online-Präsentation zeigt dir Florian gerne kostenlos, wie er zu seinen Erkenntnissen gekommen ist und wie das Programm bei Kindern in der Praxis funktioniert.

Viele Mamas auf famzy haben das Baby-Einschlafwunder getestet und sind begeistert. Falls du, liebe Mama oder lieber Papa, auf der Suche nach Unterstützung bist – dann ist Florian Fries der Richtige für dich.

Hat dir unser Beitrag gefallen? Dann berichte gerne von famzy.

Was denkt Florian Fries über das Baby schreien, wenn es nicht schlafen will?

Florian Fries, mehrfacher Familienvater und Schlafexperte, erklärt in emotionalen Worten, warum er das seinem Kind niemals antun würde:

💔💔💔 Warum ich mein Baby beim Einschlafen und nachts nicht schreien lasse...

Gepostet von Florian Fries am Donnerstag, 15. November 2018

Was habt ihr als Eltern über den Babyschlaf gelernt? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

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