Liebe Mamas, liebt euch selbst

Erfahre mehr darüber,
warum Selbstliebe als Mama so wichtig ist

Viele Mamas sind nach der Geburt eines Kindes unzufrieden mit dem eigenen Körper und damit, dass die Zeit für sich selbst, durch den angekommenen Nachwuchs stark eingeschränkt wird. Kurzum die Selbstliebe leidet. Dadurch fehlt oftmals die Gelegenheit, genügend auf die eigenen Wünsche und Anforderungen einzugehen. Ein Teufelskreislauf, der in noch mehr Unzufriedenheit enden kann.
Wir von famzy möchten Dich dazu ermuntern mehr Liebe zu dir selbst zu empfinden, denn du liebe Mama, bist großartig!

veröffentlicht von famzy in Zusammenarbeit mit Lea Irion

In diesem Artikel unseres Magazins möchten wir Mamas dazu ermutigen sich (wieder) selbst zu lieben und wieder zu sich zu finden. Auf diese Weise kannst du erreichen, dass du nicht nur die bestmögliche Mama für dein Kind bist, sondern dich auch selbst als eine starke, positive und wunderbare Frau sehen kannst – denn genau das bist du.
Lerne die Veränderung deines Körpers und deines Lebens zu akzeptieren und zu lieben.

Die Veränderungen des Körpers während und nach einer Schwangerschaft

Jeder Körper reagiert anders auf die Geburt eines Kindes. Um diese Veränderungen zu akzeptieren, muss die Vorarbeit jedoch im Kopf erfolgen. Akzeptiere, dass körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft notwendig sind und durch die Evolution tausender von Jahren perfektioniert wurden. Auch nach der Geburt wird dein Körper zunächst nicht wieder direkt so aussehen können wie vor einer Schwangerschaft. Dafür wurde viel zu viel von ihm und dir abverlangt. Eine Body-Transformation wie Heidi Klum und Co nach der Schwangerschaft zu erwarten ist unrealistisch und auch nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Nimm dir die Zeit, auf deinen Körper zu hören und Schritt für Schritt vorzugehen. Der Prozess der körperlichen Veränderung nach einer Geburt ist ein Marathon, kein Sprint!

Der weibliche Körper während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft verändert sich der weibliche Körper immens – und das ist auch gut so! Schließlich muss dieser ab sofort nicht mehr nur für dein Wohl arbeiten, sondern ist auch für das Wohl eines heranwachsenden Menschen zuständig.

Der Körper sorgt im Normalfall von selbst dafür, dass er im Gleichgewicht ist. Eine Schwangerschaft stellt den Hormonhaushalt gehörig auf den Kopf. Dieser beeinflusst auch den Darm oder Hautzellen, die sich voll Wasser saugen können. Eine Schwangerschaft signalisiert dem weiblichen Körper, dass er mit sofortiger Wirkung eine andere Funktion inne hat, als zuvor. In dieser Funktion muss er neun Monate lang für das Wohl von Frau und Kind Sorge tragen. Dieser Prozess wurde durch Tausende von Jahren Evolution perfektioniert und es bedarf weniger Unterstützung als manche Frauen glauben. Am besten du lässt deinen Körper arbeiten und sorgst dafür, dass er genug Ruhe und Erholung bekommt, um perfekt arbeiten zu können. 

Der weibliche Körper nach einer Geburt

Wie bereits erwähnt arbeitet der Körper im Idealfall von ganz alleine und benötigt lediglich ausreichend Ruhe, Energie durch Ernährung und Bewegung. Der Körper entgiftet und reinigt sich täglich selbst. 

Auch nach einer Schwangerschaft schafft es der Körper von selbst den Rückbildungsprozess einzuleiten und sich erneut umzustellen. Dieser Prozess kann jedoch von Person zu Person unterschiedlich lange dauern, was wiederum bei manchen Personen zu Ungeduld und Unzufriedenheit führen kann. 

Aber liebe Mama, versuche es einmal von dieser Seite zu sehen: Dein Körper hat innerhalb der letzten 9 Monate Großartiges geleistet. Er hat einen kleinen Menschen genährt und großgezogen und letzten Endes auch zur Welt gebracht.

Gib deinem Körper noch etwas Zeit, um wieder in den normalen Modus zu wechseln und überstürze keine Entscheidungen, wie zu früh zu viel – oder den falschen – Sport zu treiben.

Gerade jetzt benötigt dein Körper Selbstliebe und diese beginnt im Kopf.

Wenn du dir vor Augen führst, was du in den letzten Monaten geleistet hast, dann kannst du auch etwas nachsichtiger sein, dass dein Körper nicht gleich wieder so aussieht, wie vor der Schwangerschaft. 

Viele Frauen wissen natürlich um das Geleistete, sind jedoch trotzdem unglücklich. Denn die eigenen Erwartungen an sich selbst müssen auch weiterhin noch zurückgestellt werden. Viele Frauen fühlen sich durch den Verzicht auf Sport eingeschränkt, oder ihnen wird bewusst, dass die Zeit, die man früher für sich hatte nun mindestens teilen muss. 

Warum Selbstliebe als Mama so wichtig ist

Als frischgebackene Mama gehört dem Baby natürlich der Löwenanteil der entgegengebrachten Aufmerksamkeit und Zeit. Dabei werden die eigenen Bedürfnisse, sowie die des Partners zunächst etwas kürzer kommen.

Es ist daher umso wichtiger zu realisieren, dass dies kein Dauerzustand ist. Es ist wichtig sich nach einiger Zeit auch wieder den eigenen Interessen und Bedürfnissen hinzugeben. Denn auch für Babys ist es sehr wichtig zu spüren, dass es der Mutter gut geht, da sie die größte Bezugsperson ist. Schlechte Stimmung und Unzufriedenheit überträgt sich oft auf die Stimmung des Babys oder kann sich negativ auf die Beziehung der Eltern auswirken.

Gesunde und glückliche Mütter können den Nachwuchs leichter umsorgen und einen normalen Familienalltag ermöglichen. Selbstzweifel, Aggressionen und Probleme stehen diesem Soll-Zustand jedoch oft im Weg, denn gerade Kleinkinder und Babys lernen im frühen Alter dazu, indem sie die Eltern bzw. die Mutter nachahmen. Es ist also nicht nur für die Partnerschaft der Eltern und das eigene Wohlbefinden der Mutter essentiell glücklich zu sein. Viele Mamas müssen also lernen sich (erneut) zu lieben.

Wege zu mehr Selbstliebe nach der Schwangerschaft

1) Positive Gedanken

Das menschliche Gehirn arbeitet den ganzen Tag, wobei eine Mehrheit der Gedanken eher unterbewusst stattfinden und keine größere Bedeutung haben. Gerade nach der Schwangerschaft ist es wichtig positiv zu bleiben. Ein schreiendes Baby ist ganz normal und ist kein Zeichen dafür, eine schlechte Mutter zu sein. Oftmals führt die neue Situation jedoch zum sogenannten Baby-Blues, oder zu einer Wochenbettdepression. Gerade, wenn eine Mutter alleinerziehend ist, oder der Vater nur abends zu Hause ist, da er seinem Beruf weiter nachgeht, ist es wichtig, sich durch die gefühlte Isolation nicht hängen zu lassen, sondern die positiven Momente in den Vordergrund zu stellen. 

2) Sei dankbar

Du bist gesund und dein Kind ist es auch. Dein Körper ist ein echtes Wunder, der in den vergangenen Monaten Höchstleistungen abgerufen hat. Du hast ein neues Leben erschaffen und ein Kind das Licht der Welt erblicken lassen. Ist dies nicht wichtiger, als altmodischen Schönheitsidealen nachzujagen oder (empfundene) kleine Makel am Körper wahrzunehmen, die Partnern und deinem Kind völlig egal sind?

3) Achte auf dich selbst 

Natürlich möchtest du nur das Beste für dein Kind und du tust alles in deiner Macht stehende, um dies zu erreichen. Wie jedoch oben bereits angesprochen, darfst und sollst du auch auf dich und deine Bedürfnisse achten. Damit tust du dir selbst einen Gefallen und unterstützt auch nachhaltig die Entwicklung deines Kindes. Gehe ohne Zeitdruck spazieren, lies ein Buch wenn dein Kind schläft, futter Schokolade, wenn du Lust darauf hast. Es gibt viele Möglichkeiten, sich auch einen schönen Alltag “trotz Kind” zu machen und diesen auch bewusster wahrzunehmen. Lass deine eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen und schaffe dir Möglichkeiten auf dich selbst zu achten.

4) Bitte um Unterstützung

Selbstliebe bedeutet auch zu erkennen, wenn einem die Situation über den Kopf wächst. Verwandte, Freunde oder Partner freuen sich darüber Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen oder dich als Mama zu unterstützen. Es ist keine Schande einmal um Unterstützung zu bitten, um sich selbst einen schönen Abend zu machen oder es sich in der Badewanne etc. gemütlich zu machen. Die Unterstützung von anderen hilft dir auch zu erkennen, dass es nicht notwendig ist, 24/7 neben dem Kinderbettchen zu stehen. Auf diese Weise lernt auch die Mama, dass sie sich die Zeit für sich nehmen kann, ohne sich Sorgen zu machen und etwas “loszulassen”. 

5) Hab Verständnis mit dir und anderen

Es muss nicht immer alles perfekt sein. Nimm etwas Druck von dir, indem du dir bewusst wirst, dass auch ein Mittelweg zum Erfolg führen kann. Sprich negative Dinge und Entwicklungen an und gib anderen die Möglichkeit zu helfen oder deine Sicht der Dinge zu erkennen.

Sei zufrieden mit dir

Jede Frau und Mama hat es verdient, die neue Situation mit der Familie zu lieben. Hierzu gehören auch Stimmungsschwankungen, oder das eine oder andere Fettpölsterchen, das vor einer Schwangerschaft möglicherweise noch nicht da war. 

Es ist ganz normal, dass die neue Situation Veränderungen mit sich zieht. Genauso normal ist es, dass der Körper nach einer Schwangerschaft etwas anders aussieht als zuvor. 

Gib deinem Körper Zeit zur Regeneration und überstürze nichts. Wenn dir der Sport fehlt und du an deinem Körper aktiv etwas arbeiten möchtest, kannst du nicht direkt wieder von 0 auf 100 beschleunigen. Innerhalb der ersten Wochen und Monate ist es wichtig, sich langsam wieder mit dem Thema Sport auseinanderzusetzen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den frischgebackenen Mamakörper zu unterstützen. Dies beinhaltet Rückbildungsübungen, Beckenbodenübungen und nach einiger Zeit auch die Möglichkeit zu Mama-Kind-Workouts, Mama-Yoga, Mama Bootcamps und vielem mehr. Du wirst von selbst merken, wie viel du deinem Körper zumuten kannst, indem du auf ihn hörst. 

Unterstützung vom Fach

Wenn du gerne eine(n) persönliche(n) Ansprechpartner(in) zu Rate ziehen möchtest, stehen dir in München zahlreiche Möglichkeite zur Verfügung.

Wir von famzy unterstützen dich dabei, tolle Sportangebote für Mamas – wahlweise auch mit Kind – zu finden. 

Für frisch gebackene Mamas, die sich schwer damit tun, ihren mütterlichen Körper wertzuschätzen oder sich den neuen Herausforderungen als Mama zu stellen, kann geholfen werden. Beispielsweise mit der Mamiflüsterin Lea Irion aus München. Als ausgebildete Fitnesstrainerin und Ernährungsberaterin weiß sie, wie sie dich auf dem Weg zum postnatalen Wunschkörper begleitet und dich beim Erreichen deiner gesteckten Ziele unterstützt.

Ich unterstütze Schwangere und Mütter gesund und fit zu bleiben und sich in ihrem Körper wohl zu fühlen.

Lea Irion - Mamiflüsterin, EMB-Beraterin und Fitnesstrainerin

Durch ein breit angeeignetes Fachwissen kann sie dir außerdem Tipps und Tricks zu deiner neuen Lebenssituation geben.

Mamas außerhalb von München müssen nicht auf diesen Service verzichten, denn ihr gesamtes Angebot gibt es auch online, per Skype oder Telefon. Für Mamas der bayerischen Landeshauptstadt stehen noch zusätzliche Leistungen wie Hausbesuche oder persönliche Treffen in gewünschten Locations auf dem Programm.

Auch sogenannte Mama Coaches oder Baby Planner und Beratungsstellen für Schwangerschaft und Mutterschaft findest du auf famzy mit ein paar Klicks.

Über Lea Irion - Mamiflüsterin

Lange löste der Gedanke an eine Schwangerschaft keine allzu euphorischen Gefühle in mir aus. Wird die Schwangerschaft mein Leben einschränken? Wie sehr wird sich mein Körper verändern? Wie stark sind die Schmerzen einer Geburt?

Meine kritischen Fragen wurden während meiner Tätigkeit im Hebammen Zentrum München beantwortet. Ich hatte das Glück mich transparent und positiv mit den Themen der Geburtsvorbereitung, Wochenbett, Erste Hilfe, Rückbildung und Babypflege auseinandersetzen zu dürfen.

Mir wurde jedoch auch klar, Schwangerschaft und Geburt ändern den Körper und Geist in der Tat. Eine Frau wird zur Mama. So habe schon viele Mamas unterstützt, sich wieder in sich selbst zu verlieben. Daher möchte ich mein Wissen weitergeben und dich auf deinem einzigartigen Weg begleiten.

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