Schwangerschaftsstreifen – Vorbeugen und was hilft wirklich?

Schwangerschaftsstreifen: Was ist das, wie entstehen diese und was dagegen tun?

Viele Mütter kennen das Problem: Nach der Entbindung haben sich Schwangerschaftsstreifen gebildet, die nicht mehr verschwinden wollen. Erfahre hier mehr über die Dehnungsstreifen, wen sie betreffen und die besten Tipps zur Vorbeugung sowie Behandlung.

veröffentlicht von famzy

Dehnungsstreifen, häufig auch als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet, haben viele verschiedene Ursachen (nicht nur die Schwangerschaft 🤔). Doch vor allem bei werdenden Müttern während der Schwangerschaft, wenn sich die Haut stark dehnt, bilden sich häufig Dehnungsstreifen. Daher auch die Doppelbezeichnung Dehnungsstreifen = Schwangerschaftsstreifen.

Doch wusstest du, dass auch Nicht-Schwangere und Männer von Dehnungsstreifen betroffen sind: denn die Narben entstehen, wenn die elastischen Mini-Fasern der Haut durch Überdehnung oder durch eine Hormonumstellung irreparabel geschädigt werden. Da Frauen jedoch, im Vergleich zu Männern ein schwächeres Bindegewebe haben, sind sie auch besonders häufig (über 70 Prozent der Frauen) von Dehnungsstreifen betroffen.

Keine Zeit? Hier die wichtigsten Fakten in aller Kürze:

  • Was sind Dehnungsstreifen / Schwangerschaftsstreifen: Narbenähnliche Hautstreifen mit einer bläulich-roten und nach einiger Zeit weiß-gelblichen Farbprägung.
  • Typische Körperstellen für Dehnungsstreifen: sind der Busen, Bauch, Oberschenkeln oder Po.
  • Medizinische Bezeichnungen der Dehnungsstreifen sind: Striae cutis, Striae cutis atrophicae, Striae cutis distensae, Striae distensae.
  • Ursachen der Dehnungsstreifen: eine starke Überdehnung des Bindegewebes, beispielsweise durch den Babybauch in der Schwangerschaft, daher die häufige Bezeichnung Schwangerschaftsstreifen. Andere Ursachen sind rasche Gewichtszunahme oder starker Muskelabbau
  • Hausmittel und Behandlung von Dehnungsstreifen: Zupfmassagen, MuKiBa Pflegebalsam, Kaschierende
    Therapiemöglichkeiten durch Lasern, chemisches Peeling, Mikromassage
  • Der zu behandelnder Arzt von Dehnungsstreifen: Dermatologe
  • Vorbeugende Maßnahmen: Duschen mit kaltem Wasser, eine gesunde Ernährung, ausreichend Sport, Massagen, Hautpflegemittel wie MuKiBa Pflegebalsam

Bye Bye 🤗 Schwangerschaftsstreifen: Tipps zur richtigen Vorbeugung

Dehnungsstreifen sind hartnäckig und irreparable Hautschäden, weshalb sie sich kaum und schon gar nicht kostengünstig entfernen lassen. Es ist daher die bessere Entscheidung, sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Doch wie können Dehnungsstreifen vermieden werden? Die häufigsten Tipps sind:
  • regelmäßiges kaltes Abduschen
  • eine gesunde Ernährung
  • viel (Wasser-) Trinken
  • ausreichend Sport und Dehnung
  • ein passender BH (gut sitzend). So wird das Brustgewebe gestützt
  • Massagen mit Trockenbürsten oder einem Massagehandschuh
  • regelmäßiges Nutzen von MuKiBa® Pflegebalsam bestehend aus hochreinem Colostrum-Serum (Erstmilch von Säugetieren), zur unterstützenden Regeneration geschädigter und entzündeter Haut und stärkerer Widerstandsfähigkeit
Der Zweck dieser Maßnahmen ist die Förderung der Elastizität der Haut und die anregende Durchblutung der Hautstellen. Oftmals wird von betroffenen Frauen und Männern berichtet, dass dadurch bestehende Dehnungsstreifen reduziert werden. Für eine verlässliche Aussage ist die Datenlage jedoch noch zu dünn.

Ursachen und mögliche Erkrankungen von Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen entstehen immer dann, wenn das Hautgewebe stark überdehnt wird und die elastischen Hautfasern (Kollagen und Elastin) der Unterhaut (Subkutis) aufreißen. Eine solche Überdehnung hat unterschiedliche Ursachen. Einer der häufigsten Ursachen für Dehnungsstreifen bei Frauen ist die Schwangerschaft, genauer der Babybauch (vor allem durch den steigenden Umfang in der zweiten Schwangerschaftshälfte). Auch der veränderte Hormonhaushalt der werdende Mutter unterstützt die Entstehung der Schwangerschaftsstreifen. So ist der Cortisolspiegel im Blut während der Schwangerschaft deutlich erhöht, sodass hierdurch die Elastizität der Haut eingeschränkt ist. Die Wahrscheinlichkeit steigt also, dass winzige Risse und somit Dehnungsstreifen entstehen. Besonders anfällig für Schwangerschaftsstreifen sind Frauen mit empfindlicher, heller Haut, die im Schwangerschaftsverlauf stark zunehmen oder ein schwaches Bindegewebe der Haut haben. Doch auch außerhalb einer Schwangerschaft können Dehnungsstreifen entstehen, unabhängig von Geschlecht und Alter der Person. Gründe hierfür sind unter anderem:
  • eine starke Fettzunahme
  • ein starker Muskelaufbau (beispielsweise Bodybuilding)
  • eine Hormonumstellung oder Hormonbehandlung
  • die gesamten Veränderungen in der Pubertät
  • Infektionen wie Fleckfieber oder Thyphus
Dehnungsstreifen können außerdem in der Familie vererbt werden (genetische Komponente). Sprich: Leidet die Mutter unter Rissen im Bindegewebe, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man selbst auch Dehnungsstreifen haben wird.

Die häufigsten Hausmittel gegen Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen sind kleine Narben im Hautgewebe und damit äußerst hartnäckig. Eine Vitamin A-Salbe kann diese etwas zurückgehen lassen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit solltest du die Salbe allerdings nicht anwenden, da diese dem (ungeborenen) Kind schaden könnte. Hebammen empfehlen daher als sehr wirkungsvolle und natürliche Alternative das MuKiBa® Pflegebalsam aus hochreinem Colostrum-Serum für Mutter und Kind. MuKiBa ist eine bioaktive Pfelgelotion mit naturbelassenen und immunregulatorischen Wirkungsstoffen des Colostrums. Colostrum ist übrigens die Erstmilch, die jedes Säugetier zum Überleben benötigt. Werdende Mütter berichten von der wirkenden Regeneration geschädigter und entzündeter Haut, sowie die erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen die steigende Dehnung während der Schwangerschaft. Weitere Hausmittel, die Dehnungsstreifen zu lindern oder vorbeugen:
  • Regelmäßige Massagen: Die klassische Zupfmassage, bei der die Haut leicht nach oben “gezupft” wird, soll die Durchblutung anregen und somit das Bindegewebe unterstützen. Bitte beachte: Werdende Mütter müssen während der Schwangerschaft unbedingt den Bereich über dem Schambein auslassen, da die Massage die Gebärmutter reizen und somit Wehen auslösen können.
  • Einölen und eincremen: Täglich angewendet, hilft das Pflegeöl oder Pflegebalsam die Haut geschmeidig zu machen. Häufig berichten werdende Mütter vom Einsatz eines warmes Rizinusöl oder der Ringelblumensalbe, die bei der Regeneration von winzigen Hautrissen helfen sollen.
  • Microneedling: Bei dieser Behandlung wird ein Roller mit feinen Nädelchen über die Streifen gezogen. Klingt schlimm, ist aber normalerweise schmerzfrei. Dadurch entstehen mikroskopisch kleine Löcher in der Haut, die den Körper anregen, um die Wunden zu schließen. Das dabei ausgeschüttete Eiweiß stabilisiert unter anderem die Haut, weshalb Dehnungsstreifen reduziert werden. Needling kann zuhause oder bei einer Kosmetikerin durchgeführt werden, jedoch nicht öfter als einmal die Woche!
  • Selbstbräuner: Viele Betroffenen nutzen zudem Selbstbräuner zum Kaschieren der Dehnungsstreifen.

Dehnungsstreifen: Ein Fall für den Arzt?

Dehnungsstreifen sind definitiv kein Grund der ärztlichen Behandlung und daher gesundheitlich völlig unbedenklich. Die streifenförmigen und schmerzlosen Haut-Narben sind eine rein kosmetische Einschränkung. Es kommt jedoch vor, dass Betroffene unter den Schwangerschaftsstreifen leiden und sich selbst im Alltagsleben einschränken, indem sie beispielsweise nicht mehr an unseren schönen Stränden im Bikini zu finden sind. In solchen Fällen kann ein Dermatologen mit weiteren Behandlungsmöglichkeiten helfen.

Schwangerschaftsstreifen: Wie behandelt der Arzt?

Die irreparablen Hautnarben der Dehnungsstreifen lassen sich auch mit modernsten Methoden nicht vollständig entfernen, jedoch zu großen Teilen abschwächen. Die erfolgversprechendsten Therapien sind beispielsweise
  • die Lasertherapie: hierbei kommen diverse Lasermethoden zur Faltenglättung, Hautstraffung, Kollagenneubildung zum Einsatz
  • ein chemisches Peeling: häufig verwendet werden Mikrodermabrasion oder Fruchtsäure
  • Mesotherapie: hierbei handelt es sich um Mikroinjektionen von Medikamenten direkt in die tieferen Hautschichten
  • eine chirurgische Kryotherapie: dadurch wird das Gewerbe durch Kälte (flüssiger Stickstoff) gezielt “zerstört” und zur Regeneration gezwungen
Mit einigen Lasermethoden können insbesondere „frische“ Dehnungsstreifen, mit rötlicher Färbung, effektiver behandelt werden als die älteren, weiß-blassen Streifen. Bei dunkelhäutigen Personen können dabei aber Hyperpigmentierung entstehen, dadurch werden die behandelten Hautstellen dunkler als die umgebende gesunde Haut. Ärztliche Behandlungen der Dehnungsstreifen übernehmen die Krankenkassen in der Regel nicht. Sollte diese für dich dennoch Interessant sein, informiere dich bei einem erfahrenen Dermatologen oder plastischen Chirurgen über die Methoden zur Entfernung von Dehnungsstreifen sowie die jeweiligen Kosten, Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen.

Was hilft wirklich gegen Schwangerschaftsstreifen?

Vorab bleibt zu erwähnen, es gibt trotz aller vielversprechenden Methoden oder Ideen der Kosmetik- oder Pharmaindustrie kein wirklich nachweisliches Mittel, was die Schwangerschaftsstreifen tatsächlich verhindert. Denn mit dem wachsenden Baby, wird sich die Haut um den Babybauch dehnen und dehnen und dehnen… . Und je nach persönlicher genetischer Veranlagung der Gewebeelastizität der werdenden Mutter, wird dies eben Spuren hinterlassen. Es gibt von Expertenseite auch häufig die Vermutung, dass erhöhter Stress der Schwangeren die Entstehung begünstigen, da der dann ausgeschüttete Botenstoff Cortisol die Elastizität des Bindegewebes einschränkt. Somit entsteht ein höheres Risiko, dass es zu winzigen Rissen in der Haut kommt. Hebammen in Deutschland empfehlen häufig das MuKiBa® Pflegebalsam für werdende Mütter, da es ein rein natürliches und wirksames Pflegeprodukt ist. Das enthaltende Colostrum in MuKiBa® besitzt eine große Menge an Immunglobulinen und Immunregulatoren. Diese wiederum fördern mit ihrem natürlichen Wirkkomplex eine schnellere Regeneration der Hautzellen und Hautmatrix. Die ersten Schwangerschaftsstreifen können um die 25. Schwangerschaftswoche auftreten. Manchmal entstehen diese aber auch früher und bei vielen Frauen auch erst gegen Ende drittes Trimester der Schwangerschaft. Wir empfehlen daher eine regelmäßige Anwendung von MuKiBa® vom Beginn des zweites Trimesters bis zur Geburt des Kindes. Ein Versuch ist das regelmäßige Einölen / Eincremen und Massieren für die werdende Mama in jedem Fall wert. Auch wenn vielleicht trotzdem nachher mit den Spuren dieser einzigartigen Zeit das weitere Leben gezeichnet wird, ist die Pflege nie umsonst gewesen. Denn jede Berührung von außen kommt außerdem beim Baby an. Auch eine gute Ernährung sollte nicht nur Aufgrund der Verhinderung von Schwangerschaftsstreifen dienen. Ausreichend trinken und eine gesunde, vitamin- sowie eiweißreiche Kost mit viel Gemüse, fördern sowohl Mama als auch das Baby. Des Weiteren ist die Zupfmassage mitunter die beliebteste Methode, die auch Schwangeren noch vor der 20. Schwangerschaftswoche empfohlen wird. Denn je eher mit der Massage begonnen wird, desto größer ist die Chance, keine oder nur wenig Schwangerschaftsstreifen zu bekommen.

Anleitung zur Zupfmassage

So funktioniert die Zupfmassage:
  1. Schritt: Massageöl in die Hände durch Reibung erwärmen.
  2. Schritt: Wenn das Öl eine angenehme Temperatur hat, auf den Bauch von außen nach innen mit kreisrunden Bewegungen sanft einmassieren.
  3. Schritt: An den betroffenen Stellen zwei kleine Hautrollen zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und leicht nach oben wegziehen.
ACHTUNG: Schwangere müssen den Bereich über dem Schambein aussparen, da diese Wehen auslösen könnte. Vier Wochen vor der Geburt gilt auch Massage-Verbot für den Babybauch. Diesen bitte nur noch einölen / eincremen. Generell sind und bleiben Schwangerschaften große Umbruchphasen im Leben einer Frau und das zeigt sich auch äußerlich. Es ist eine unglaubliche Leistung, die der Frauenkörper vollbringt. Es ist daher oftmals auch einfach ratsam, einen wohlwollen Blick darauf zu werfen, was der Körper alles für das neue Leben meistert, um somit auch diese kleinen Spuren eines großen Wunders in Liebe annehmen zu können.

Schwangerschaftsstreifen im Positiven: Sie zeigen dir, wie stark du wirklich bist

Die letzten Wochen der Schwangerschaft brechen an. Damit leben Schwangere nochmal mit einem viel höheren Risiko, kleine Risse rund um den Babybauch zu bekommen. Unser Tipp: versuche den Blickwinkel zu ändern. Denn zu jedem Streifen, der aus Liebe zum neuen Leben entstanden ist, gibt es eine mutige Story zu erzählen. In den vierzig Wochen Schwangerschaft vollbringt der Frauenkörper schließlich ein ganz großes Wunder des Lebens: Er lässt in dir ein komplettes neues Leben entstehen. Bleibende Narben erzählen deshalb im Nachhinein die stolze Geschichte dieser wundervollen Zeit! Daher liebe, werdende Mama: Dein Körper ist super tapfer, stark und einzigartig. Und auch wenn du aktuell Angst eventuell etwas Sorgen vor Schwangerschaftsstreifen haben solltest: Sollte es dazu kommen, ist es völlig Okay und erzähle deine mutigste Geschichte im Leben!

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